Welche Unternehmensfotos braucht
eine moderne Firmenwebsite wirklich?

Eine Firmenwebsite ohne gute Bilder ist wie ein Empfang ohne Menschen: technisch vorhanden, aber niemand fühlt sich abgeholt. Unternehmensfotos entscheiden in den ersten Sekunden darüber, ob jemand bleibt – oder zurück zur Trefferliste geht. In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Bilder eine moderne Website wirklich braucht, wo sie hingehören und woran du merkst, dass dein Bildauftritt Lücken hat.

Denn die häufigste Anfrage, die mich erreicht, lautet: „Wir bräuchten mal zwei, drei neue Fotos.“ Und fast immer stellt sich im Gespräch heraus, dass es nicht um zwei, drei Fotos geht, sondern um die Frage, welches Bild das Unternehmen überhaupt von sich zeichnen will.

Was sind Unternehmensfotos – und was unterscheidet sie vom Business­porträt?

Unternehmensfotografie ist professionelle Fotografie, die ein Unternehmen als Ganzes sichtbar macht – die Menschen, die Räume, die Arbeit und die Haltung dahinter. Ein Business­porträt zeigt eine einzelne Person. Unternehmensfotos zeigen den Zusammenhang, in dem diese Person arbeitet.

Der Unterschied klingt akademisch, wird aber sehr konkret, sobald eine Website entsteht: Mit fünf Porträts vor grauem Hintergrund bekommst du eine Teamseite gefüllt. Eine Startseite, eine Karriereseite und eine Leistungsseite füllst du damit nicht. Wenn du tiefer in die Porträt-Seite einsteigen willst, findest du dazu meine Business Portraits.

Diese sechs Bildtypen braucht fast jede Firmenwebsite

Wenn ich mit Unternehmen aus Nürnberg, Fürth und Erlangen ein Bildkonzept plane, kommen wir fast immer auf dieselben sechs Kategorien:

  • Ein Leitbild für die Startseite: ein einziges, starkes Motiv, das in zwei Sekunden erzählt, worum es bei euch geht. Kein Logo, kein Stockfoto – euer Ort, eure Leute.
  • Porträts der Menschen: Geschäftsführung, Ansprechpartner:innen, Team – in einer einheitlichen Bildsprache, damit die Seite nicht wie ein Sammelalbum wirkt.
  • Arbeitssituationen: Bilder, die zeigen, wie ihr arbeitet. Sie beantworten die stille Frage „Was passiert hier eigentlich?“ besser als jeder Fließtext.
  • Räume und Standort: Empfang, Werkstatt, Praxis, Büro. Wer weiß, wie es bei euch aussieht, kommt entspannter zum ersten Termin.
  • Team- und Kulturbilder: das Material, von dem eure Karriereseite lebt – und das Bewerber:innen wirklich anschauen.
  • Details: Werkzeug, Material, Hände bei der Arbeit, das Schild an der Wand. Die kleinen Bilder, die eine Seite atmen lassen.
Teamfoto eines Unternehmens aus der Region Nürnberg – Unternehmensfotos für die Über-uns-Seite der Firmenwebsite
Ein Teamfoto in einheitlicher Bildsprache trägt Über-uns-Seite, Karriereseite und LinkedIn gleichzeitig.

Sechs Kategorien klingen nach viel. In der Praxis entsteht das Material meist an einem einzigen Shootingtag – wenn vorher klar ist, was gebraucht wird.

Unsicher, welche Bilder deine Website wirklich braucht?

Lass uns unverbindlich sprechen – wie bei einem digitalen Kaffee. Wir gehen deine Seiten durch und halten fest, welche Motive fehlen.

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Welches Bild gehört auf welche Seite?

Fotos wirken nur da, wo sie eine Aufgabe haben. Diese Zuordnung hat sich bei meinen Kund:innen bewährt:

  • Startseite: das Leitbild plus ein bis zwei Arbeitssituationen. Hier entscheidet sich, ob weitergeklickt wird.
  • Über uns: Teamfoto, Einzelporträts, ein Raumbild. Die Seite, die am häufigsten aufgerufen wird – und am seltensten gepflegt.
  • Leistungen: pro Leistung ein Bild, das genau diese Leistung zeigt. Sonst sieht jede Unterseite gleich aus.
  • Karriere: Kultur, Team, Arbeitsplatz. Bewerber:innen suchen hier nach Hinweisen, ob sie dazupassen.
  • Kontakt: ein Gesicht und der Eingang. Das senkt die Hürde, wirklich anzurufen.
  • Blog, LinkedIn und PR: die Überschussbilder aus dem Shooting. Wer hier nichts vorrätig hat, greift zum Stockfoto – und verliert die Wiedererkennung.
Arbeitssituation im Betrieb – Unternehmensfotos zeigen, wie ein Unternehmen tatsächlich arbeitet
Arbeitssituationen beantworten die stille Frage „Was passiert hier eigentlich?“ – oft besser als jeder Fließtext.

Aus meiner Praxis: zwei Situationen, die ich immer wieder erlebe

Ein Küchenstudio fragte bei mir zwei Porträts an. Im Vorgespräch stellte sich heraus, dass die eigentliche Lücke ganz woanders lag: Es fehlte nicht an Porträts, sondern an einer Entscheidung, wie der gesamte Bildauftritt aussehen soll – von der Startseite bis zum Instagram-Beitrag. Aus zwei Porträts wurde eine Beratung, und aus der Beratung ein Bildkonzept, das seither trägt.

Der zweite Fall: eine Arztpraxis mit einer sehr gründlichen Website. Viele Unterseiten, viel Fachliches – und für Laien kaum verständlich. Was fehlte, war genau das, was Patient:innen wirklich suchen: zu sehen, mit wem sie es zu tun haben. Ein paar ruhige Porträts und Raumbilder haben mehr verändert als jeder zusätzliche Fachtext.

Beide Fälle haben denselben Kern: Nicht die Zahl der Bilder entscheidet, sondern ob sie eine Frage beantworten, die der Besucher gerade im Kopf hat.

Magst du sehen, wie das bei anderen Unternehmen aussieht?

Auf meiner Seite zu Unternehmensbildern zeige ich dir Beispiele aus Betrieben, Praxen und Büros in der Region.

Unternehmensbilder ansehen

Dürfen Mitarbeiterfotos einfach auf die Website?

Kurz: nein, nicht ohne Einverständnis. Fotos, auf denen Mitarbeitende erkennbar sind, brauchen eine Einwilligung – am besten schriftlich, freiwillig und jederzeit widerrufbar. Ausnahmen gibt es zwar (etwa Personen als Beiwerk oder Bilder von Zeitgeschehen), aber für die eigene Firmenwebsite solltest du dich darauf nicht verlassen.

Praktisch heißt das: Wir klären vor dem Shootingtag, wer fotografiert wird und wofür die Bilder genutzt werden. Und wir klären gleich mit, was passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt. Das ist zehn Minuten Aufwand vorher – und spart hinterher viel.

Was kosten Unternehmensfotos für die Website?

Das hängt an drei Größen: dem Umfang (wie viele Motive, wie viele Menschen, wie viele Orte), der Zeit vor Ort und den Nutzungsrechten. Ein halber Tag im Betrieb mit Porträts, Arbeitssituationen und Raumbildern deckt bei kleineren Unternehmen oft den kompletten Website-Bedarf ab. Größere Teams oder mehrere Standorte brauchen mehr Zeit – und dann lohnt es sich, das Budget früh im Jahr einzuplanen statt kurz vor dem Relaunch.

Der Denkfehler, den ich am häufigsten sehe: Fotos werden als einmalige Anschaffung kalkuliert. Tatsächlich arbeiten gute Unternehmensfotos zwei bis drei Jahre lang – auf der Website, in Stellenanzeigen, auf LinkedIn und in der Presse.

Reichen KI-Bilder nicht auch?

Für ein Hintergrundmuster: vielleicht. Für die Menschen in deinem Unternehmen: nein. KI-Bilder zeigen niemanden, den es gibt – und genau das spüren Besucher:innen, auch wenn sie es nicht benennen können. Wer auf einer Karriereseite generierte Gesichter zeigt, verspricht ein Team, das so nicht existiert. Das fällt spätestens beim Vorstellungsgespräch auf.

Mein pragmatischer Rat: Nutze KI für Skizzen und Moodboards, wenn du eine Idee erklären willst. Aber zeige auf deiner Website echte Menschen an echten Orten.

Unternehmensfotos in Nürnberg, Fürth und Erlangen – so arbeite ich

Mein Fotostudio ist in Zirndorf, mitten in der Metropolregion Nürnberg. Die meisten Unternehmensfotos entstehen aber nicht im Studio, sondern bei dir vor Ort – in Nürnberg, Fürth, Erlangen und der ganzen Region. Wir starten mit einem ruhigen Vorgespräch, klären, welche Seiten deiner Website welche Bilder brauchen, und planen den Shootingtag so, dass der Betrieb weiterlaufen kann.

In über 20 Jahren als Fotografin habe ich gelernt: Die besten Bilder entstehen, wenn die Menschen vor der Kamera sich wohlfühlen. Dass dieser Weg funktioniert, zeigen auch die 4,9 Sterne aus über 140 Google-Bewertungen. Als vom BPP mit dem IPQ ausgezeichnete Fotografin ist mir eines besonders wichtig: Eure Unternehmensfotos sollen nach euch aussehen – nicht nach Katalog. Einen Eindruck davon bekommst du bei meinen Unternehmensbildern und in meinem Beitrag Branding Fotografie erklärt.

Bereit für Bilder, die deine Firmenwebsite tragen?

Melde dich für ein persönliches Vorgespräch. Gemeinsam planen wir dein Bildkonzept – und ich halte dir zwei bis drei passende Termine bereit.

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Häufige Fragen zu Unternehmensfotos

Unternehmensfotografie macht ein Unternehmen als Ganzes sichtbar: die Menschen, die Räume, die Arbeit und die Haltung dahinter. Sie geht damit über das einzelne Businessporträt hinaus und liefert das Bildmaterial für Website, Recruiting, Social Media und PR.

Als Faustregel: ein Leitbild für die Startseite, Porträts aller Ansprechpartner:innen, drei bis fünf Arbeitssituationen, zwei bis drei Raumbilder, ein Teamfoto und einige Detailaufnahmen. Bei kleineren Unternehmen entsteht das an einem halben bis ganzen Shootingtag.

Für die eigene Firmenwebsite praktisch keine. Sobald Mitarbeitende erkennbar sind, braucht es eine freiwillige, möglichst schriftliche und widerrufbare Einwilligung. Gesetzliche Ausnahmen wie „Personen als Beiwerk“ sind für Websitebilder keine verlässliche Grundlage.

Der Preis richtet sich nach Umfang, Zeit vor Ort und Nutzungsrechten. Entscheidend ist weniger die Zahl der Bilder als die Frage, wie lange und wofür sie genutzt werden – gute Unternehmensfotos tragen meist zwei bis drei Jahre.

Für Moodboards und Skizzen ja. Für die Menschen im Unternehmen nicht: KI-Bilder zeigen niemanden, den es wirklich gibt. Gerade auf Team- und Karriereseiten wirkt das schnell unglaubwürdig.

Ein halber Tag reicht meist für Porträts, einige Arbeitssituationen und Raumbilder. Größere Teams, mehrere Abteilungen oder zwei Standorte brauchen einen ganzen Tag. Der Betrieb kann dabei in der Regel normal weiterlaufen.

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